Willkommen bei der Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg (AGVL)
Gemeinsam für eine leisere Stadt und bessere Atemluft

Verkehrslärm,

  • Gotthard ZulaufDie Rheintalbahn ist derzeit zwischen Rastatt und Baden-Baden wegen einer erheblichen Gleisabsenkung im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Tunnels für unbestimmte Zeit unterbrochen. Dies ist nicht nur für den Personenverkehr sondern vor allem für den Schienengüterverkehr ein GAU. Denn die Oberrheinstrecke ist die wichtigste Nord-Südverbindung für den Güterverkehr in Deutschland. Bis zu 200 Güterzüge fahren täglich diese Strecke. Für diese muss nun Ersatz geschaffen werden. Die Gäubahn wäre normalerweise die mit Abstand beste Umleitungsstrecke in Richtung Schweiz (siehe Bild).

  • Für die Durchführung der Lärmaktionsplanung sind seit 2016 nicht mehr die Kommunen sondern das Eisenbahnbundesamt(EBA) zuständig. In einer ersten Phase hat das EBA alle bundeseigenen Bahnstrecken kartiert und eine Online-Bürgerbeteiligung in Form von On-Line-Umfragen durchgeführt.  An diesen Befragungen haben auch zahlreiche Bürger aus Leonberg und Umgebung teilgenommen. Die Ergebnisse sind über ein spezielles Internet-Portal des EBA veröffentlicht worden. Das Verfahren geht nun in die 2. Phase mit einer weiteren On-Line-Umfrage. Im wesentlichen geht es dabei um ein Feedback zum bisherigen Verfahren. Man kann also seine Meinung dazu äußern. Die Umfrage läuft vom 24.01.2018 bis 07.03.2018.

    Leider ist die gesamte Lärmaktionsplanung (auch für den Straßenverkehr und den Flugverkehr) rechtlich nicht bindend. Das heißt die Planung ist im Grunde genommen ein 'zahnloser Tiger'. Neue Maßnahmen, welche über die bisherigen bekannten Programme hinaus gehen, gibt es nicht. Trotzdem lohnt es sich, die vom EBA zusammengetragenen Informationen zum Bahnlärm zu lesen.  Es wäre schön, wenn sich wieder möglichst viele Anwohner der Bahnstrecke und andere Bürger aus dem Raum Leonberg an dieser Umfrage beteiligen würden. Dies signalisiert der Behörde, dass wir hier ein Problem mit dem Thema Bahnlärm haben. Man kann ja seine Kritik äußern, zumal die Beantwortung der Fragen schnell erledigt ist.

    Die Stadt Leonberg hat dazu auch eine Pressemitteilung veröffentlicht. 

  • Was lange währt wird endlich gut. Der Renninger Gemeinderat hat dem Bau eines Lärmschutzwalls entlang der B 295 auf Höhe des Stadtteils Kindelberg am Ortsausgang in Richtung Weil der Stadt zugestimmt. Damit erhält dieser Stadtteil endlich einen zeitgemässen Lärmschutz. Seit vielen Jahren setzte sich die Bürgerinitiative Kindelberg mit Unterstützung der IG Hummelbaum und der IG Burg unter dem 'Dach' der Arbeitsgemeinschaft Verkehrslärm Region Leonberg  für diese wichtige Maßnahme zum Schutz der Bürger vor dem stetig wachsenden Verkehrslärm der stark befahrenen B 295 ein. Nun wird der beständige Einsatz der betroffenen Bürger belohnt.

  • Übersicht über viele Lärmthemen, u.a. Lärmkarten für die Straßen in BW

  • Intervention der IG Burg-Hummelbaum- Kindelberg war erfolgreich

    Bild Lueckenschluss

    Nachdem aufgrund von Presseberichten zu befürchten war, dass es im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens des Straßenbauprojekts Lückenschluss keine Bürgerbeteiligung mehr geben wird, hat nun Minister Hermann eine solche nochmalige Beteiligung den Renninger IG's doch noch zugesagt. Dies ist erfreulich, da somit den den betroffenen Bürgern die Gelegenheit gegeben wird, ihre Vorschläge zu einem besseren Schutz vor Umweltauswirkungen, vor allem vor Lärm,  einzubringen. Hauptstreitpunkt ist die Verknüpfung zwischen der Leonberger Straße in Renningen und der B 295. Aber es geht u.a. auch um das Landschaftsbild und die Folgewirkungen am Längenbühl bis zum Westanschluss Leonberg an der A8.

    Diese Kehrtwendung erfolgte nachdem die IG's ein Schreiben an Staatsrätin Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung im Staatsministerium, geschrieben hatten.

    Inzwischen hat auch die AGVL einen Brief an die Staatsrätin geschrieben, bei dem des um die überörtlichen Belange geht. Die Renninger BI's sind Mitglieder der AGVL.

    Weiteres dazu:

    Brief der IG-BHK an Staatsrätin Erler vom November 2016

    Pressemitteilung mit Antwort des Ministers und AGVL-Brief

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